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Das Cellokonzert von Beethoven bis Ligeti

Ästhetische und kompositionsgeschichtliche Wandlungen einer musikalischen Gattung

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Heinz von Loesch

Während im 19. Jahrhundert die bedeutendsten Komponisten in der Regel kein Cellokonzert schrieben, bildete in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts das Cellokonzert den Kairos der Konzertproduktion. Vor dem Hintergrund der sich wandelnden ästhetischen und kompositionstechnischen Voraussetzungen des Solokonzerts wird die wachsende künstlerische Bedeutung des Cellokonzerts zwischen dem Zeitalter des symphonischen Stils und der Klangkomposition dargestellt. Dabei zeigt sich, daß - so paradox es scheinen mag - eine notwendige Bedingung für das Cellokonzert im Zerfall der eigenen Gattung lag.
Aus dem Inhalt: Das Cellokonzert im 19. Jahrhundert als «unmögliches Kunstwerk», in Neobarock und Neoklassizismus als «mögliches Kunstwerk» und in Serialismus und Klangkomposition als «einzig mögliches Kunstwerk»: Virtuosität und Komposition, Symphonischer Anspruch und Solo-Tutti-Gegensatz.