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Karl Rahners Kurzformeln des Glaubens

Ihr dogmatisches Genus und ihre theologischen Implikationen

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Matthias Skeb

Das Anliegen einer zusammenfassenden Formulierung des christlichen Glaubens ist tief in der jüdisch-christlichen Tradition verwurzelt. In diesem Sinne sind «Kurzformeln des Glaubens» keine Errungenschaft der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart. Die divergierende Vielfalt moderner Formulierungen der «Mitte» des christlichen Credo durch Autoren unserer Zeit macht es in jedem einzelnen Fall nötig, genau zu untersuchen, welches Kriterium bei der (nicht unproblematischen) Auswahl von Glaubensaussagen wirksam ist und das jeweilige literarische Genus des Bekenntnisses bestimmt. Außerdem ist zu fragen, welche inhaltlichen Aussagen die konkrete Formulierung prägen und welches Ziel das Genus verfolgt. Die Notwendigkeit einer genauen Analyse besteht nicht zuletzt für Karl Rahners Kurzformeln des Glaubens, die bisher manchen Mißverständnissen ausgesetzt waren.
Aus dem Inhalt: Die religiöse Gegenwartssituation - Die «Hierarchie der Wahrheiten» - «Konzentration» und «Entfaltung» in der Dogmenentwicklung - Der dreifaltige Gott - Die theologischen Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) - Eine trinitarische Spiritualität - Anthropologische Glaubenszugänge - Vom Glaubensverständnis zur Glaubensentscheidung.