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Literatur und Politik

Der Gaullismus im Werk und Wirken von Maurice Druon

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Klaus D. Drissen

Maurice Druon (geb. 1918) gehört zu den meistgelesenen Schriftstellern der französischen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg. Die erste umfassende Untersuchung von Werk und Wirken des Autors will zeigen, daß Engagement nicht - wie vielfach behauptet wird - an neue Formen des Erzählens gebunden ist. Druon hat sich als Romancier und Dramatiker, als Essayist und Biograph, als Journalist wie auch als Politiker (Kulturminister 1973-1974, Abgeordneter der Nationalversammlung und des Europaparlaments) stets für eine bestimmte Idee von Wert und Würde des Menschen eingesetzt, die er in der gaullistischen certaine idée de la France verkörpert sieht. Die Arbeit versucht, vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse in Frankreich zwischen 1940 und 1981, die Interdependenz von konservativem Denken und Schreiben darzustellen. Sie versteht sich als ein Beitrag zur politischen Geschichte der französischen Literatur.
Aus dem Inhalt: Quellen - Die Geburt eines Schriftstellers: Les Grandes Familles Auf dem Wege zur Unsterblichkeit (1948-1966) - Der Fall der Rois Maudits - Zurück zu den Quellen: Gegen den Strom?