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Die Todesstrafe im Werk Carl Joseph Anton Mittermaiers (1787-1867)

Zur Entwicklungsgeschichte eines Werkbereichs und seiner Bedeutung für Theorie- und Methodenbildung

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Martin Fleckenstein

Die Todesstrafe durchzieht die fächerübergreifende Diskussion seit der Aufklärung wie ein roter Faden. Die wesentlichen noch heute aktuellen Argumente gegen diese Strafart bildeten sich dabei bereits im 19. Jahrhundert heraus. Den fraglos wichtigsten Beitrag in Deutschland leistete der grosse Heidelberger Kriminalist C.J.A. Mittermaier (1787-1867), der sich zeitlebens kontinuierlich mit dem Problem auseinandersetzte. Die vorliegende Arbeit analysiert dieses beachtliche Segment des Mittermaier'schen Werkes unter entwicklungsgeschichtlichen, literarischen, inhaltlichen und methodischen Gesichtspunkten. Das untersuchte Material ermöglicht erstmals einen Überblick über die Veränderungen im straftheoretischen Konzept Mittermaiers, dem «Gerechtigkeitsprincip», ferner Einsichten in die Arbeitsweise Mittermaiers, des ersten Empirikers und Rechtsvergleichers der deutschen Strafrechtswissenschaft.
Aus dem Inhalt: Mittermaier als Rechtsgelehrter, Rechtspolitiker und Politiker - Die Situation der Todesstrafe bei seinem Diskussionseintritt - Das Problem in Mittermaiers Werk - Herausbildung und Entwicklung der «Gerechtigkeitstheorie» - Methodische Konsequenzen des Theorieansatzes - Einzelaspekte.