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Wortsemantische Divergenz und Konvergenz im Sprachgebrauch

Vergleichende Untersuchung zur DDR-/BRD-Inhaltsspezifik vor und während des Umschwungs in der DDR

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Michaela de Groot

Ziel der Untersuchung ist es, in konstruktiv argumentierender Weise die lexikalische Inhaltsspezifik des Deutschen in Ost und West als Teilaspekt lebensweltlicher kultureller Besonderheiten für den Zeitraum 1949-1990 herauszuarbeiten, um so Aussagen über Divergenz- und Konvergenzentwicklungen treffen zu können. So gerät die verbale Kommunikation in deutschen Staaten mit konträr gehandelten politischen Systemen ebenso in den Blick wie die Sprache der Wende. Materialgrundlage bilden Pressetextauszüge aus DIE WELT und NEUES DEUTSCHLAND, wobei auch besondere sprachliche Strategien des ND im Umgang mit der neuen Wirklichkeit nach dem 9. November 1989 transparent werden. Durch die Integration von Ansätzen der Ethnomethodologie, der semantischen Unbestimmtheit wie der Zeichentheorie wird linguistisches und kommunikationswissenschaftliches Denken synthetisiert und einer fruchtbaren Analyse verbaler Kommunikation vorausgesetzt.
Aus dem Inhalt: Deutsch-deutsche Kommunikationssituation im Wandel - Erkenntnisprobleme bei wortsemantischen Untersuchungen - Indexikalische Ausdrücke: eine fraktal-ethnomethodologische Näherung - Semantische Unbestimmtheit: eine zeichentheoretische Näherung - Inhaltsspezifik und Verstehen im Wandel der Lebenswelten.