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Mittelalterliches Handwerk im Spiegel oberdeutscher Personennamen

Eine namenkundliche Untersuchung zu den Handwerkerbezeichnungen als Beiname im "Corpus der altdeutschen Originalurkunden</I>

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Iris Nölle-Hornkamp

Die Verbindung von Namenkunde und moderner Wörter-und-Sachen-Forschung beinhaltet wechselseitige Erhellung und weiterführende Impulse für beide Richtungen. Die Handwerkerbezeichnungen des 13. Jahrhunderts bilden ein geeignetes Objekt entsprechender diachroner Untersuchung. Als Beinamen überliefert (Corpus der altdeutschen Originalurkunden) spiegeln sie zudem das gesamte Spektrum des mittelalterlichen Handwerks. Anhand einer kulturgeschichtlich-sprachhistorischen Analyse des in einem Namenbuch zusammengestellten und gedeuteten Belegcorpus lassen sich sowohl sprachspezifische, onomastische und wortgeographische Ergebnisse als auch außersprachliche Aspekte der speziellen Beziehung von Handwerkerbezeichnung und Handwerksrealität nachweisen. Zur Veranschaulichung dienen kartographische und tabellarische Darstellungen sowie Abbildungen mittelalterlicher Handwerksszenen.
Aus dem Inhalt: Differenzierung des mittelalterlichen Handwerks (mit Abbildungen mittelalterlicher Handwerksszenen) - Untergliedertes Namenbuch (Belegcorpus, Namendeutung, Motiviertheit und Semantik der Berufsbezeichnungen, Namenetymologie bei Entlehnungen) - Kulturgeschichtlich-sprachhistorische Analyse - Kartographische (wort- und namengeographisch) und tabellarische Darstellungen (namen-, wort- und sozialstatistisch).