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Militär und Friedensbewegung in Griechenland (1950-1967)

Ein Beitrag zur Friedensforschung

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Dimitros Tsakiris

Im vorliegenden Buch untersucht der Autor einen zentralen Aspekt der griechischen Sicherheitspolitik: die außenmilitärische Sicherheit der bürgerlichen Kräfte nach ihrem militärischen Sieg im Bürgerkrieg bis zur Errichtung der Militärdiktatur am 21. April 1967. Zusätzlich werden bei der Untersuchung dieser Periode detaillierte Ausführungen über den Interventionsgrad der Großmächte und der Rolle des Militärs in Beziehung zu seiner Position innerhalb des Staates und seiner besonderen Funktion in der Organisierung und Erhaltung der politischen Macht in Griechenland gegeben. Die zentrale Erkenntnis der Studie ist, daß das Militär neben der Abschreckung eines potentiellen Feindes auch die Funktion hat, die eigene Bevölkerung zu unterdrücken, sie abzuhalten von jeglicher Sympathie für andere gesellschaftliche Alternativen. Daraus resultiert, daß die Friedensbewegung auch eine «Antimilitär-Bewegung» werden muß, will sie eine Zukunft haben.
Aus dem Inhalt: Die wesentlichen Merkmale der politischen Entwicklung Griechenlands nach dem Zweiten Weltkrieg - Die politische Rolle des Militärs bei der Konstituierung des Staates nach dem Zweiten Weltkrieg und bei der Errichtung der Militärdiktatur - Die Militärpolitik Griechenlands - Zur Entstehung und Entwicklung der Friedensbewegung.