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Der Maler und Zeichner Otto Th. W. Stein (1877-1958)

Leben und Werk

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Olaf Thormann

In München begründete der Deutschböhme O. Th. W. Stein den Internationalen Künstlerbund und die Neue Münchener Sezession mit, Bilder wie das Portrait seines Freundes Theodor Däubler (1913) machten ihn bekannt. In Berlin stand er der Freien Sezession nahe, in Chemnitz verlebte er seine künstlerisch fruchtbarsten Jahre - bis er 1935 Deutschland verlassen mußte. Er überstand das KZ Theresienstadt und verbrachte seinen Lebensabend fast vergessen, in der Tschechoslowakei. Steins neuromantisch geprägtes Oeuvre führt Traditionslinien der abendländischen Kunst weiter und verkörpert einen eigenständigen Beitrag zur Moderne.
Aus dem Inhalt: Leben, Zeit, Einflüsse - Steins kunsttheoretische Anschauungen und seine elitäre Kulturauffassung - Das Werk Steins und seine Einordnung innerhalb der Kunstentwicklung der Zeit - Werkverzeichnis der Gemälde, Auswahlverzeichnis von Arbeiten auf Papier.