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Die Diskussion um die Kapitalbeteiligung von Arbeitnehmern während der Weimarer Republik

- unter besonderer Berücksichtigung der christlichen Gewerkschaften

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Berthold Becker

Die Arbeit beschäftigt sich mit den ersten umfangreicheren theoretischen Ansätzen und praktischen Versuchen von Kapitalbeteiligung von Arbeitnehmern. Der Zeitraum der Weimarer Republik wurde gewählt, weil die damaligen politischen und sozialen Umwälzungen der Arbeitnehmerseite und deren Vertreter, den Gewerkschaften, erstmalig die Chance eröffneten, Arbeitnehmer in nennenswertem Umfang am Kapital von Unternehmen zu beteiligen. Diese Möglichkeiten wurden allerdings aus verschiedenen, in der Arbeit ausgeführten Gründen, kaum genutzt, so daß es bei intensiven Diskussionen und einigen wenigen Versuchen blieb. Die Aufarbeitung der damaligen theoretischen Überlegungen und gemachten praktischen Erfahrungen können jedoch einen Beitrag zu dem heute wieder stärker im Vordergrund stehenden Thema der Beteiligung von Arbeitnehmern am Produktivvermögen leisten.
Aus dem Inhalt: Grundlagen und Rahmenbedingungen im Untersuchungszeitraum - Die christlichen Gewerkschaften als Befürworter von Arbeitnehmerkapitalbeteiligungen - Ausführliche Darstellung der damaligen Vorschläge, der gesetzgeberischen Maßnahmen und der praktischen Versuche.