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Motorisches Lernen bei einer neuartigen Bewegungsaufgabe

Experimentelle Untersuchungen zur Optimierung des motorischen Lernens unter besonderer Berücksichtigung des motorischen Bereitschaftspotentials als neurophysiologisches Korrelat der Bewegungsabsicht

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Uwe Niederberger

Als herausragende Leistung auf dem Gebiet der «Psychologie in der Neurologie» am 3. Juni 1992 mit dem Peter-Jacobi-Preis der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie ausgezeichnet.
Aspekte der Optimierung des motorischen Lernens werden in der vorliegenden Arbeit aus einer prozeßorientierten Perspektive der Psychomotorik-Forschung abgeleitet. Schwerpunkte bilden Überlegungen zur Funktion der sensorischen Rückmeldung im motorischen Lernprozeß sowie Fragen der handlungs- und bewegungsvorbereitenden Informationsverarbeitung. Als psychophysiologisches Korrelat der Handlungs- und Bewegungsvorbereitung wird das motorische Bereitschaftspotential eingeführt. In einer experimentellen Studie wird der Erwerb einer neuartigen Bewegung unter systematischer Variation natürlicher propriozeptiver, taktiler und visueller Rückmeldung sowie artifizieller Rückmeldung in Form von EMG-Biofeedback trainiert. Es ergab sich in den peripheren und zentralen Maßen unter vermehrter sensorischer Rückmeldung ein zunehmender motorischer Lernerfolg. Die Effektivität des EMG-Feedbacks konnte zentralnervös anhand des motorischen Bereischaftspotentials objektiviert werden.
Aus dem Inhalt: Dimensionen psychomotorischen Verhaltens - Ergebnisorientierte und prozeßorientierte Ansätze zum motorischen Lernen - Feedback und Kenntnis des Resultats (KR) - Heterarchische Modelle der motorischen Kontrolle - Motorische Bereitschaftspotentiale - EMG-Feedback.