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UNO-Reform zwischen Utopie und Realität

Vorschläge zum Wirtschafts- und Sozialbereich der Vereinten Nationen

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Klaus Hüfner and Jens Martens

Nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes wurde das Hauptanliegen der Charta der Vereinten Nationen von 1945 «wiederentdeckt», ein umfassendes Konzept der Sicherheit zu operationalisieren. Der «Agenda für den Frieden» von 1992 folgte 1994 eine «Agenda für Entwicklung». In der Arbeit wird die bisherige Diskussion zur Reform des Wirtschafts- und Sozialbereichs vor dem Hintergrund der weltweiten Veränderungen und Krisen aufgearbeitet. Dabei wird in der chronologisch-inhaltlich gegliederten Arbeit auf den jeweiligen historischen bzw. VN-spezifischen Kontext eingegangen, in dem die Reform-Studien entstanden sind. Berücksichtigt werden über einen Zeitraum von über 50 Jahren Reform-Entwürfe der unterschiedlichsten inhaltlichen Ebenen und von den verschiedensten Autoren. Im abschließenden Kapitel werden die zukünftigen Möglichkeiten für Reformen der Vereinten Nationen im Wirtschafts- und Sozialbereich sowie der Stellenwert bisheriger Reform-Vorschläge behandelt.
Aus dem Inhalt: Zur Analyse der Reform-Vorschläge – Die 40er und 50er Jahre: Die Jahre der US-Hegemonie – Die 60er Jahre: Die Vereinten Nationen auf dem Wege zur Universalität – Die 70er Jahre: Die Auseinandersetzungen um eine «Neue Weltwirtschafts-Ordnung» – Die 80er Jahre: Die Zuspitzung der Krise im VN-System – Die 90er Jahre: Auf der Suche nach einer «Neuen Welt-Ordnung» – Zusammenfassung und Ausblick.