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Octavio Paz

Dichterfürst im mexikanischen Korporativismus

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Thomas Brons

Der mexikanische Dichter Octavio Paz ist der Gegenstand einer rasch anwachsenden Sekundärliteratur, verstärkt, seit er 1990 den Literatur-Nobelpreis erhielt. Der Frage, wie er zu seiner heutigen öffentlichen Stellung gelangt ist, wird dabei höchst selten nachgegangen. Die vorliegende Arbeit sucht diese Frage im Kontext einer Analyse des korporativistischen Gesellschaftssystems Mexikos zu beantworten, wobei der Werdegang des Dichters in diesem System detailliert nachgezeichnet wird. Die kommunikative Haltung und die soziale Botschaft der Pazschen Langgedichte wird analysiert und in diesen Bezugsrahmen gestellt. Auch wird ein Zugang zur Tiefenstruktur des Verhältnisses zwischen Dichter und Gesellschaft gesucht.
Aus dem Inhalt: Das korporativistische System Mexikos - Die Literaturszene als informelle Korporation - Abriß einer Sozialgeschichte der mexikanischen Lyrik seit 1880 - Paz' Werdegang - Zum lyrischen Werk.