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Personalfreistellung durch Selbstbedienung zur Intensivierung des persönlichen Verkaufs in Banken

Chancen und Probleme bei verschiedenen Marktsegmenten und Organisationsformen

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Stephan-Andreas Kaulvers

Selbstbedienung hat auch bei Banken Einzug gehalten; häufig fehlt es jedoch an betriebswirtschaftlicher Effizienz. Letztere kann als gesichert gelten, wenn es gelingt, mit Hilfe der Selbstbedienung Personal von abwicklungsorientierten Routinearbeiten zu entlasten und stärker im Vertrieb einzusetzen. Dieses Buch zeigt, daß Selbstbedienung angesichts der Heterogenität des Marktes für Banken je nach Marktsegment (Kundengruppe) völlig unterschiedlich in Marktstrategien und Vertriebswege zu integrieren ist. Unterschiedliche Möglichkeiten und Grenzen einer Personalfreistellung durch Selbstbedienung ergeben sich auch je nach Art der vorherrschenden Organisationsform zur traditionellen Abwicklung von Routinegeschäften. Dies wird anhand eines theoretischen Konzepts zur Bestimmung des kostenminimalen Personalbedarfs in Banken diskutiert. Schließlich besitzen die jeweiligen Organisationsformen traditionellen Routinegeschäfts auch Einfluß auf Personalentwicklungsbedarf und -möglichkeiten der für den Vertrieb freizustellenden Mitarbeiter. Die hierzu getroffenen Aussagen werden anhand praktischer Beispiele verdeutlicht.