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Könige, Fürsten und Klöster

Studien zu den dänischen Klostergründungen des 12. Jahrhunderts

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Thomas Hill

Das Mönchtum gelangte erst um 1100 nach Dänemark, erlebte aber dort während des 12. Jahrhunderts einen großen Aufschwung. Die Könige, Großen und Bischöfe gründeten und unterstützten die Klöster. Das Erkenntnisinteresse der Studie richtet sich auf die Motive der Stifter und Förderer sowie die Integration der Konvente in die Gesellschaft. Daher wird zum einen untersucht, inwieweit die dänischen Klöster aufgrund königlicher Gründung, Beschenkung und Privilegierung zu Diensten für König und Reich verpflichtet waren. Zum anderen wird mit Hilfe der Prosopographie gezeigt, daß die Königsfamilien, die Großen und die Bischöfe Klöster vor allem gründeten, um dort ihre Memoria pflegen zu lassen. Diese Anlagen kann man folglich mit dem modernen Begriff «Hauskloster» umschreiben.
Aus dem Inhalt: Die Klöster als Glieder einer dänischen «Reichskirche» - «Hausklöster» der Königsfamilie (Odense, Ringsted, Slangerup, Sorø, Tvis, Guldholm), der führenden Geschlechter (Naestved, Esrum, Sorø, Roskilde) und Bischöfe (Øm, Løgum).