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Krieg und Frieden

Die Stellungnahmen der methodistischen Kirchen in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Kontinentaleuropa

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Martin Kupsch

Im Rahmen der weltweiten ökumenischen Bemühungen um die Überlebensfragen der Menschheit stellt die Problematik von Frieden und Gerechtigkeit ein zentrales Thema dar. In einer historischen Längsschnittstudie soll vor diesem Hintergrund den Anfängen und Entwicklungen der Positionen einer der großen, bedeutsamen protestantischen Kirchenfamilien - den methodistischen Kirchen - in ihren verschiedenen nationalen Kontexten (USA, Großbritannien, Kontinentaleuropa mit dem Schwerpunkt auf Deutschland) nachgegangen werden. Die Darstellung und Analyse umfaßt den Zeitraum vom 18. Jahrhundert mit den Anfängen des Methodismus bei John Wesley bis ins Jahr 1988. Durch den internationalen Vergleich werden die charakteristischen nationalen Unterschiede und Wandlungen sowie die politischen, kulturellen und theologischen Bedingungen der kirchlichen Positionen zu Krieg und Frieden zur Sprache gebracht.
Aus dem Inhalt: I. 18./19. Jahrhundert: Patriotismus, Antibellizismus, Pazifismus - Fortschrittsoptimismus und christliche Weltverantwortung - II. Von 1914 bis 1945: Kirche als supranationale Institution - III. Von 1945 bis 1988: Der Weg zu einer Theologie des gerechten Friedens.