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Der Fernsehnachrichtenaustausch in der englischsprachigen Karibik

Ein Beispiel für die Bemühungen um den «Free Flow of Information» und die Förderung der regionalen Integration in der Dritten Welt

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Heinrich Hermann

Bis in die 70er Jahre wurde Kommunikation als Motor der Entwicklung in der Dritten Welt angesehen. Als die Erfolge ausblieben, wandten sich die Entwicklungsländer gegen den Einfluß westlichen Gedanken- und Kulturguts. Sie forderten eine Neue Weltinformationsordnung, doch findet zum Beispiel im Fernsehprogrammbereich bis heute kein «Free Flow of Information» statt. Dennoch hat es die arme und unterentwickelte Karibik geschafft, mit Caribvision einen regionalen und internationalen Austausch von Fernsehnachrichten zu etablieren. Damit erfüllt Caribvision eine wichtige Funktion im Prozeß der karibischen Integration, die der Region eine größere Selbständigkeit und ein neues Selbstbewußtsein besonders gegenüber dem übermächtigen Nachbarn USA geben soll.
Aus dem Inhalt: Unterentwicklung und Nord-Süd-Konflikt - Die Rolle der Kommunikation im Nord-Süd-Konflikt - Regionale Integration in der Karibik - Bedeutende kommunikationspolitische Entwicklungen in der Karibik - Telekommunikation und kulturelle Dominanz - Der Aufbau und die Konsolidierung des Fernsehnachrichtenaustauschs.