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Die fünfte Vorrede in Vitruvs «De architektura»

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Alexander Kessissoglu

In der fünften Vorrede legt Vitruv Entstehung, Umfang und Stil seines Werkes dar. Er begründet darin, warum sich De architektura als gleichwertig mit den Werken der sog. schönen Literatur erweist. Vitruv erläutert Eigenart, Gliederung und Wirkung des schriftstellerischen Schaffens und formuliert die Kriterien, nach denen zwischen Fachliteratur und Dichtung unterschieden wird. Die fünfte Vorrede ist das einzige diesbezügliche Zeugnis eines belesenen und schreibenden Fachmannes, das aus der Antike erhalten ist. In der vorliegenden Arbeit wird erstmals versucht, diese Gegebenheiten systematisch zu erfassen und ihre Bedeutung für die Klassische Philologie zu würdigen.
Aus dem Inhalt: Sprachfunktion/Zielsetzung und Rezeption für die sog. schöne wie auch Fachliteratur aus der Sicht des gelehrten Fachmannes und Autors, der mit seiner Abhandlung über Architektur eine neue Literaturgattung schafft.