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Vor- und Nachteile der Nahrungsmittelhilfe für die Entwicklungsländer

Eine ökonomische Analyse unter besonderer Berücksichtigung des disincentive

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Matthias Winter

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen die Wirkungen und die Beurteilung eines disincentive der Nahrungsmittelhilfe. Eine Untersuchung der Kreislaufzusammenhänge von Produktion, Angebot, Bedarf und Nachfrage nach Nahrungsmitteln bildet die Basis für die weitere Analyse der grundsätzlichen Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Nahrungsmittelhilfe für Wirtschaftswachstum und der Voraussetzungen des Auftretens von disincentives. Die landwirtschaftsorientierte Sichtweise des disincentive, die zu einer Ablehnung von Nahrungsmittelhilfe führen kann, wird durch die Identifizierung von verschiedenen Gruppen von Nutznießern der Nahrungsmittelhilfe und ihres disincentive im Rahmen einer finanzwissenschaftlichen Nutzenanalyse relativiert. Durch die gleichzeitige Berücksichtigung der Interessen der Nahrungskonsumenten und der Nahrungsproduzenten wird eine neue Sicht des disincentive und damit der Nahrungsmittelhilfe erarbeitet.
Aus dem Inhalt: Ernährungssicherheit - Nahrungsmittelmärkte - Bedarf und Nachfrage - Wirtschaftswachstum - Disincentives - Politische Interessen - Gebermotive für Hilfe - Rechtsanspruch auf Entwicklungshilfe.