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Was heißt sich im Denken orientieren?

Eine christlich-philosophische Abhandlung

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Rainer Schubert

Entgegen der landläufigen Meinung, unser Zeitalter sei durch einen irreversiblen Pluralismus philosophischer Diskurse gekennzeichnet, versucht diese Schrift zu zeigen, daß es Einheit in der Vielheit geben kann, wenn Denkzusammenhänge auf ihre bildliche Expressivität bezogen werden. Dabei läßt sich darstellen, daß heterogene Denkentwürfe wie Heideggers Sein und Zeit, die Psychoanalyse, Wittgensteins Traktat oder Einsteins spezielle Relativitätstheorie trotz aller sachlicher Verschiedenheit einen einheitlichen Expressionszusammenhang bilden, welcher durch eine Hohlweltmetapher gekennzeichnet ist. Das Absolute wird in den Raum der Endlichkeit verlagert. Der christliche Gott wird neu gedeutet.
Aus dem Inhalt: Zur Frage: Was heißt sich im Denken orientieren? - Die entsprechende Abhandlung Kants (1786) - Zur Hypothese «Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt» - Die natürliche Orientierung als Immanenzdenken.