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Zur Dialektik des Ökologiebegriffs

unter Berücksichtigung des Physisbegriffes bei Aristoteles

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Helmut Blöhbaum

Die vorliegende Arbeit ist als eine zivilisationskritische Auseinandersetzung mit der Praxisrelevanz abendländischer Denkweisen zu bewerten. Sie gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil erfolgt eine ökologisch-argumentierende Kritik an Zentralbegriffen der frühen Neuzeit, z.B. Natur als knappe Ressource. Der zweite Teil weist nach, wie weit das gegenwärtige wissenschaftliche Selbstverständnis sich entfernt hat von dem, was Aristoteles unter einer geisteswissenschaftlichen Naturwissenschaft verstand. Im dritten Teil wird dann schließlich der Versuch gemacht, die einzelnen Bestimmungsmomente des ganzheitlichen und zielorientierten Denkens der Antike in Beziehung zu dem gleichfalls ganzheitlich angelegten «Neuen Naturdenken» zu setzen.
Aus dem Inhalt: Vom Umweltproblem zum Ökologiebegriff - Ökonomie und Ökologie - Die Physis - Begründung ihres Prozesscharakters - Die Physis - Begründung ihres Naturcharakters - Konvergenzen und Divergenzen des «Neuen Ökologiedenkens» mit dem Physis-Begriff des Aristoteles.