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Zeitgrenzen der Vermögensbindung im englischen Recht

Die «Rule against Perpetuities»

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Andrea Batereau and Universität Münster

Die unbeschränkte Erhaltung von Vermögenseinheiten ist ein grundsätzliches rechtspolitisches Problem. Jede Rechtsordnung, die langfristige Vermögensfestlegungen, insbesondere über den Tod des Verfügenden hinaus zuläßt, muß zum Schutz nachfolgender Generationen Grenzen ziehen. Dies wurde in England frühzeitig erkannt. Seit dem ausklingenden Mittelalter versuchten die englischen Richter, Verewigungsbestrebungen zu kontrollieren. Der «Rule against Perpetuities» entsprechen im deutschen Recht die Zeitgrenzen, die für letztwillige Verfügungen gelten. Die vorliegende Studie behandelt Grundlagen und Entwicklung der englischen Rechtsregel sowie ihre heutige Gestalt. Sie geht zudem auf verwandte Institute des englischen und deutschen Rechts ein.
Aus dem Inhalt: Common Law: Perpetuities/Accumulations - Entail, settlement und trust - Perpetuities and Accumulations Act 1964 - Stiftungen - Bindungsmöglichkeiten des Erbrechts.