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Über das Föderative Prinzip

und die Notwendigkeit, die Partei der Revolution wieder aufzubauen- Teil 2: Einheitspolitik

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Lutz Roemheld

Das Föderative Prinzip ist für Pierre-Joseph Proudhon (1809-1865) ein im weitesten Sinne des Wortes politischer Grundsatz der Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Er hat zum Inhalt die institutionelle Verwirklichung von Selbstbestimmung, Gegenseitigkeit, Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Gruppen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Umsetzung des Föderativen Prinzips in diesen drei großen Bereichen öffentlichen Lebens durch eine wachsende Zahl von «Föderalisten» - die Proudhon in ihrer Gesamtheit als die «Partei der Revolution» bezeichnet - zielt auf politische Teilhabe der Menschen in allen sie jeweils betreffenden Angelegenheiten im Rahmen überschaubarer Gruppen auf örtlicher Ebene bis hin zu größten Zusammenschlüssen zur Lösung kontinentaler - ja, heute, globaler Probleme.
Aus dem Inhalt: Die jakobinische Tradition - Das Monogramm der Demokratie: Die Einheit - Die Föderation wird umgangen - Die Gefahr einer politischen und wirtschaftlichen Rivalität zwischen Frankreich und Italien - Lösung durch das Föderative Prinzip.