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Peter Weiss' «Viet Nam Diskurs»: Möglichkeiten und Formen eines Engagements für die Dritte Welt

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Hyeong Shik Kim

Weiss' politisches Engagement tritt vor allem in seiner Beschäftigung mit der Dritten Welt hervor. Die Arbeit vesucht, die politisch-theoretische Einstellung Weiss' für sein «Dritte-Welt-Engagement» zu verfolgen, die diesbezüglichen ästhetischen Formen zu analysieren, die darin wirkende politische Intention des Autors herauszustellen und schließlich die die Probleme und Themen der Dritten Welt aufgreifenden Theaterstücke 'Viet Nam Diskurs' und 'Popanz' aus einer spezifischen Erfahrungsperspektive des Forschers darzulegen. Gegenüber dem vorhandenen Material der Stücke, die meistens über die politische Haltung des Autors und über die ästhetische und theatralische Rezeption des Stückes informieren, befragt die Analyse der Stücke vor dem Hintergrund der bis heute noch gültigen «Dritte-Welt-Problematik» einen besonderen Aspekt: die revolutionäre Gewalttheorie des antikolonialen Befreiungskampfs und das Agitprop-Theaterstück als mögliche Antwort darauf.
Aus dem Inhalt: Vietnam-Konflikt als Weiss' Dritte-Welt-Problematik - Weiss'Erfahrung in Vietnam - Divina-Commedia-Projekt - Die Besonderheit des dokumentarischen Theaters - 'Popanz' als Weiss' erstes Dritte-Welt-Stück - Viet Nam Diskurs als Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart: Rezeption des Befreiungskampfes und die kolonialismuskritische Auslegung des amerikanischen Imperialismus.