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Text und Vertonung

Untersuchungen zu Wort-Ton-Verhältnis und Textausdeutung in deutschsprachigen Liederzyklen mit Klavierbegleitung

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Christian Höltge and Universität Münster

Das Klavierlied bildet innerhalb des Bereiches der Sprachvertonungen ein interessantes Forschungsgebiet. In seiner Vielseitigkeit bietet es die Möglichkeit, den Vertonungskomponenten Wort-Ton-Verhältnis und Textausdeutung auf den Grund zu gehen. Die vorliegende Untersuchung stellt im Bereich der Liederzyklen die Vielfalt an Möglichkeiten der musikalischen Umsetzung des Textgehalts dar und arbeitet Entwicklungslinien sowie Grundkonstanten heraus. Am Beispiel von fünf Liederzyklen aus dem Zeitraum von 1854 bis 1955 wird ein geschlossenes Bild dieser Gattung entworfen, das sowohl ihre Gesamtbetrachtung als auch die detaillierte Bewertung von Einzelphänomenen ermöglicht. Die Verbindung musikwissenschaftlicher und sprachwissenschaftlicher Beurteilungskriterien bietet Einblicke in das enge Zusammenwirken der Ausdruckskategorien Sprache und Musik.
Aus dem Inhalt: Sprache und Musik - Liederzyklus: Begriffsbestimmung und Entstehung - Peter Cornelius: Trauer und Trost - Richard Wagner: Wesendonck-Lieder - Lothar Kempter: Liebesbriefe - Grete von Zieritz: Amore - Fritz Köll: Gestalten und Schatten.