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Irland und die Iren in deutschen Reisebeschreibungen des 18. und 19. Jahrhunderts

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Andreas Oehlke and Universität Münster

Die Berichte deutscher Reisender, die seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert vermehrt die irische Insel aufsuchten, sind ein ganz wesentlicher Bestandteil deutscher Irlandkunde und deutsch-irischer Kulturbeziehungen.
Ziel dieser Studie ist es, den Ursprüngen und den Voraussetzungen für die Ausbildung eines deutschen Irlandbildes nachzugehen. Dabei wird anhand deutscher Reiseberichte aus dem 18. und 19. Jahrhundert untersucht, welche subjektiven Eindrücke deutsche Reisende in Irland selbst gewannen und von welchen Einflußfaktoren jeweils das erworbene Bild mitbestimmt wurde. Besondere Schwerpunkte bilden neben der besonderen Aktualität der «Irischen Frage» im 19. Jahrhundert die Rezeption anglo-irischer Literatur in Deutschland sowie der Einfluß der zeitgenössischen Landschaftsmalerei auf die spezielle Sicht und Interpretation der irischen Landschaft.
Ein eigener Teil wird dem Bild des Iren in der deutschen Reiseliteratur gewidmet und umfaßt hier die Summe der vorliegenden Einzelurteile, die man im 18. und 19. Jahrhundert gemeiniglich mit dem Begriff des «Nationalcharakters» umschrieb.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung einer deutschen «Irlandkunde» bis zum ausgehenden 18. Jh. - Reisen in Irland im 18. und 19. Jh. - Die Behandlung der irischen Frage - Die Rezeption der anglo-irischen Literatur in Deutschland - Die irische Landschaft - Das Bild des Iren in deutschen Reisebeschreibungen - Der Ire in den Rassentheorien des 19. Jh. - Vergleich mit anderen Nationen - Das Deutsche Irlandbild des 19. Jh. im Vergleich mit der heutigen Vorstellung.