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Der Protokollstil des Albert Drach

Recht, Gerechtigkeit, Sprache, Literatur

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Matthias Settele

Albert Drach hat mit seinem Protokollstil einen eigenständigen, eigenwilligen Beitrag zur Literatur geleistet. Ein Stil, der nicht nur Inhalte und Problematik einer entsprechenden Form unterwirft, sondern der diese Form als Vorgang des Schreibens und das Schreiben selbst zum Gegenstand des Erzählens macht. Die vorliegende Stilanalyse widerlegt die bisherigen Vorurteile über den Protokollstil und untersucht die erzählerische und sprachliche Redevielfalt, von den vielfältigen Verwendungen der Rechtssprache bis zu den Rollen des Erzählers als Romanerzähler, Gutachter und Protokollführer. Gedanken über den «Fall» Albert Drach, eine Biographie, in der erstmals Fakten und Legenden getrennt werden, und ein Überblick über Literatur und Forschung zum Thema Recht, Gerechtigkeit und Sprache in der Literatur stellen die Stilanalyse in einen größeren Kontext. Ein umfangreiches Sprachlexikon aus Zitaten und eine ausführliche Bibliographie sind Basis für weitere Untersuchungen.
Aus dem Inhalt: Der «Fall» Albert Drach - Vorurteile über den Protokollstil - Grundlagen der Stilanalyse - Redevielfalt: Rechtssprache, Dialekt, poetische Sprache, Gattungen, Innenleben - Rollen des Erzählers - Recht und Gerechtigkeit in der Literatur - Legenden und Wahrheiten aus dem Leben des Albert Drach - Sprachlexikon.