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Staatliche Auslandsverschuldung und internationale Kapitalbewegungen

Eine Strom-Bestands-Analyse einer offenen Volkswirtschaft bei flexiblen Wechselkursen unter besonderer Berücksichtigung der Zinszahlungsströme

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Helga W. Müller

Ziel dieser Untersuchung ist es, Wirkungszusammenhänge zu erläutern, die bei der Schuldenfinanzierung von Staatsausgaben in einer offenen Wirtschaft mit einem hohen Grad an Kapitalmobilität in Betracht gezogen werden müssen. Als Analyseinstrument dient ein erweitertes, makroökonomisches Strom-Bestandsmodell, das die Untersuchung direkter, indirekter und induzierter Formen der staatlichen Auslandsverschuldung zuläßt und mit traditionellen Modellformen verglichen wird. Die Höhe der Auslandsverschuldung ergibt sich in diesem Modell durch die Nachfragestruktur auf den Finanzmärkten und kann vom Staat nicht exogen determiniert werden. Zinszahlungen, die bei einer Auslandsverschuldung einen Kapitaltransfer ins Ausland beinhalten, nehmen in der Analyse zudem einen breiten Raum ein.
Aus dem Inhalt: Zum Begriff der staatliche Auslandsverschuldung - Auslandsverschuldung und Ersparnisbildung - Berücksichtigung von Zinszahlungen und Kapitalgewinnen - Auslandsverschuldung in makroökonomischen Modellen - Modellerweiterung zur Analyse verschiedener Formen der Auslandsverschuldung - Kurz-, mittel- und langfristige Modellanalyse - Stabilitätsuntersuchung.