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Revolutionsbilder - 1789 in der Literatur

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Lothar Bornscheuer

Die hier präsentierte literarische Bilderausstellung wendet sich an alle, deren Interesse an der Französischen Revolution über das weltweit zelebrierte Bicentenaire hinaus lebendig geblieben ist. Die vorliegenden Beiträge ordnen sich zu einem Stationenweg, der aus den Zeiten der Revolution bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts führt, und zwar durch die deutsche und englische, die französische und hispano-amerikanische Literaturlandschaft. In zwei geschichtsphilosophischen und sieben literaturinterpretatorischen Studien geht es um die doppelte Einsicht, daß es 'nichts als Deutungsmuster und Textstrukturen sind, die das, was historische Faktizität zu sein scheint, präsentieren', - daß es aber auch nur die Bilder und Mythen sind, die uns bedeutsame geschichtliche Ereignisse im kollektiven Gedächtnis 'lebendig' halten.
Aus dem Inhalt: Geschichtsphilosophie im Horizont der Revolution (Condorcet, Kant, Hegel) - Die Revolution als «Schauspiel» - Heines Napoleon-Figur - Schillers und Sastres Tell-Dramen - Englische Romane des 19. Jahrhunderts - Anatole France' Les Dieux ont soif und Carpentiers El Siglo des las Luces.