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Kontinuum und Sein bei Aristoteles

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Hanns Joachim Maul

Die vorliegende Untersuchung legt Kontinuität im Horizont des Seienden aus. Daß Seiendes wesentlich kontinuierlich ist, ist in Bezug auf das Quantitative, auf den Ort und die Zeit offenkundig. An die Ergebnisse der einschlägigen Forschung knüpft diese Untersuchung an. Aber auch Seiendes in der Kategorie des Qualitativen und in der ersten Kategorie ist kontinuierlich. Diesen Sachverhalt aufgewiesen zu haben ist der Ertrag dieser Arbeit. Zu diesem Zweck bedient sie sich einer allgemeinen Struktur des Kontinuierlichen, die sie aus der Metaphysik des Aristoteles entwickelt. Ihr Ergebnis ist eine Identität des Begriffes der Kontinuität mit dem des Seienden gemäß der Vielfalt der Kategorien. So wird Kontinuität nicht allein im Bereich der Naturphilosophie, in den sie zu gehören scheint, untersucht, sondern darüberhinaus im Bereich der Metaphysik überhaupt.
Der Autor: Hanns Joachim Maul wurde 1942 in Hof geboren. Er studierte von 1961 bis 1967 Mathematik und Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg, von 1969 bis 1972 Theologie und Philosophie an der Universität Heidelberg. 1967 legte er die Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien im Mathematik und Physik, 1973 in Evangelischer Theologie ab. Mitarbeit an der Herausgabe einer philosophischen Schrift von G.W. Leibniz und an einer Bibliographie zum Gespräch Theologie - Naturwissenschaft. Seit 1976 ist er als Lehrer am Abendgymnasium für Berufstätige in Heppenheim tätig. 1991 Promotion in Philosophie.