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Beamtentum und Staatsformwechsel

Die Auswirkungen der Staatsformwechsel von 1918, 1933 und 1945 auf das Beamtenrecht und die personelle Zusammensetzung der deutschen Beamtenschaft

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Jörg Grotkopp

In den Jahren 1918 bis 1945 erlebte Deutschland einen dreimaligen Wechsel der Staatsform, der die Beamtenschaft als maßgeblichen Träger der ausführenden Gewalt nicht unberührt lassen konnte. Die vorliegende Studie setzt sich in rechtlicher und personalpolitischer Hinsicht mit den Bestrebungen der Weimarer Koalitionsregierungen zur «Demokratisierung der Verwaltung», den Maßnahmen zur «Gleichschaltung des Beamtenkörpers» im Staat des Nationalsozialismus und den Bemühungen der alliierten Siegermächte zur «Entnazifizierung» des öffentlichen Dienstes auseinander. Dabei wird trotz aller Unterschiede in den drei Epochen eine erstaunliche Parallelität der getroffenen Maßnahmen deutlich. Bei einem kurzen Ausblick auf die Ereignisse des Jahres 1989 zeigt sich schließlich, daß die erarbeiteten Gemeinsamkeiten auf den bislang letzten Staatsformwechsel in der Deutschen Demokratischen Republik nur bedingt zu übertragen sind.
Aus dem Inhalt: Das Beamtenrevirement zum Schutze der Republik - Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7.4.1933 - Das Deutsche Beamtengesetz vom 26.1.1937 - Die Kontrollratsdirektiven Nr. 24 und 38, Artikel 132 des Bonner Grundgesetzes und die Ausführungsverordnung der Bundesregierung vom 17.2.1950.