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«Die wurmstichige Welt»

Hebbels Lyrik

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Jens Dirksen

Hebbels Lyrik, überwiegend vor der Revolution von 1848 entstanden, artikuliert ein Unbehagen an der bürgerlichen Gesellschaft. Die summarische Einordnung «des Lyrikers» Hebbel neben «dem Dramatiker» ist freilich nicht das Ziel der Abhandlung. Ideologiekritische Einzelanalysen der Texte, ihre Interpretation im literarhistorischen und sozialgeschichtlichen Kontext des Vormärz, machen vielmehr die scheinbar geglätteten Widersprüche sichtbar: wie lyrische Trugbilder und historische Authentizität in Hebbels Lyrik zu ästhetischen Modellen einer «wurmstichigen Welt» geronnen sind.
Aus dem Inhalt: Hebbels Theoreme zur Lyrik - Jugendlyrik - Politische Lyrik - Philosophische Lyrik - Entfremdung, Pauperismus und gesellschaftliche Aporien in Hebbels Gedichten - Die Revolution als Bedrohung und Notwendigkeit - Kompensationen.