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Der Einfluß von Vorsätzen auf die Handlungsinitiierung

Ein Beitrag zur willenspsychologischen Frage der Realisierung von Absichten

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Veronika Brandstätter-Morawietz

Welche Prozesse sind dafür verantwortlich, daß ein bestehendes Vorhaben in die Tat umgesetzt wird? Wie kann sichergestellt werden, daß man eine beabsichtigte Handlung nicht auf die lange Bank schiebt? Diese und ähnliche Fragen zur Verwirklichung von Absichten waren von der motivationspsychologischen Forschung seit den Untersuchungen der deutschen Willenspsychologie zu Beginn dieses Jahrhunderts weitgehend vernachlässigt worden. Im Rahmen des Handlungsphasenmodells von Heckhausen werden sie wieder aufgegriffen. Ein markanter Punkt auf dem Weg zur Zielerreichung ist die Handlungsinitiierung, die durch Vorsätze erleichtert werden soll. In zwei experimentellen Studien konnte die Wirksamkeit von Vorsätzen belegt werden.
Aus dem Inhalt: Achs Analyse des Willens - Die Theorie der Vornahmehandlung von Lewin - Kuhls Handlungskontrolltheorie - Die Verwirklichung von Absichten aus gedächtnispsychologischer Sicht - Determinaten der Intentionsrealisierung im Rubikonmodell der Handlungsphasen von Heckhausen.