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Die italienischen Gewerkschaften und die Kommunistische Partei in der «Nationalen Solidarität» (1976-1979)

Zwischen Einheit und Spaltung

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Michael Braun

In dieser Arbeit wird das widerspruchsreiche Verhältnis zwischen den weltanschaulich fragmentierten Gewerkschaftsbünden Italiens und der Kommunistischen Partei während der «Nationalen Solidarität» erstmals systematisch untersucht. Gegenstand sind einerseits die Positionen, die die Gewerkschaftsflügel zum kommunistischen Streben nach Regierungsbeteiligung einnahmen, andererseits die gewerkschaftlichen Strategien, mit denen die unterschiedlichen Lager auf die Stabilitätspolitik der von den Kommunisten tolerierten Regierung antworteten. In der Analyse wird deutlich, daß von einer Allianz zwischen Kommunistischer Partei und Gewerkschaften in jener Phase keine Rede sein konnte, daß im Gegenteil schon damals der Grundstein für die Gewerkschaftsspaltung der achtziger Jahre gelegt wurde.
Aus dem Inhalt: Gewerkschaften und Machtbeteiligungsanspruch der Kommunisten - Die Gewerkschaften in der Stabilisierungspolitik - Die «Linie des EUR»: prokommunistische Wende der Gewerkschaften? - Von der «Linie des EUR» zur innergewerkschaftlichen Konfrontation.