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Mechanismen der Interferenz zwischen Standarddeutsch und Mundart in der Schweiz

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Stefan Oglesby

Die «Sprachlandschaft» der deutschsprachigen Schweiz ist geprägt durch den Willen, Mundart zu erhalten, anderseits durch intensiven Kontakt breitester Bevölkerungskreise mit Standarddeutsch und hohe Mobilität, was den Weiterbestand der Mundart im Sinne von «Ortsmundart» in Frage stellt. Die umfangreiche empirische Untersuchung sprachlicher Merkmale in der Agglomeration Luzern versucht, einen Ausschnitt der sprachlichen Realität der Deutschschweiz abzubilden und - teilweise mit Hilfe eines theoretischen Modells - zu verstehen. Graphiken und Tabellen im Anhang zeigen auf, welche Varianten sich im heutigen Luzerndeutsch durchgesetzt haben, welche zu verschwinden drohen.
Aus dem Inhalt: Sprachliche Variation und ihre Beschreibung - Implikation und soziale Diffusion von Neuerungen - Umfrage unter 200 Luzernern: Methode, Ergebnisse, Interpretation - Interferenz und Organisation des zweisprachigen Wissens - theoretisches Modell zur Organisation und Anwendung zweisprachiger Kompetenz - Systematische, graphische Darstellung der erhobenen Daten.