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Geschichtliche Welt und menschliches Wesen

Beiträge zum Bedenken der conditio humana in der europäischen Geistesgeschichte

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Lars Lambrecht and Eva-Maria Tschurenev

Wo allen postmodernistischen Destruktionen zum Trotz dem Wesen des Menschen aus den neuerlichen Gefährdungen heraus vertiefend nachgefragt werden soll, kommt sogleich auch die Geschichte ins Spiel. Zum einen, weil der Mensch sich immer nur durch eine geschichtlich gewordene Welt bestimmt, zum anderen, weil ohne Nachvollzug dessen, was in der Geschichte über den Menschen und sein Weltverhältnis gedacht wurde, die gegenwärtige Conditio humana nicht hinreichend in den Blick kommen kann. Der Aufhellung dieses Zusammenhangs arbeiten, anläßlich des 60. Geburtstages von Friedrich Tomberg, die Autoren und Autorinnen des vorliegenden Bandes von verschiedenen Wissenschaftsgebieten her zu, wobei sich der Bogen von der Aufklärung bis zur Gegenwart spannt.
Aus dem Inhalt: Situation und Weltverständnis des Menschen in seiner geschichtlichen Bestimmtheit aus der Sicht herausragender Philosophen der neueren Geschichte sowie aus der gegenwärtigen Sicht der Psychologie, Politik, Ästhetik, Bildungstheorie und des Marxismus.