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Kenngrößen der Studiumsstrukturen eines wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiches

Eine empirische Studie mittels betriebsstatistischer Daten des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität

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Andreas Würger

Transparenz im Sinne einer umfassenden Information über Art und Umfang der Leistungserstellung im Wissenschaftsbereich hat in der Vergangenheit zunehmend mehr Aufmerksamkeit gefunden. Die Information über die Qualität der Lehre wird zukünftig vor dem Hintergrund hoher Studentenzahlen, einer sich im Umbruch oder gar Aufbau befindenden bundesrepublikanischen Hochschullandschaft und einem zusammenwachsenden Europa eine bedeutende Rolle spielen. Die Studie eröffnet abseits aller Ranking-Diskussionen aufgrund repräsentativer Daten zu Studiumsverlaufsstrukturen erstmals einen genauen Einblick in studentisches Verhalten bzw. dessen Interdependenz zu Prüfungsordnungsbestimmungen und organisatorischen Gegebenheiten eines Fachbereiches. Detailliert wird mittels empirisch-statistischer Verfahren sowohl auf günstige Konstellationen wie auf Schwachpunkte im Organisationsgefüge hingewiesen. Die vorgestellten, zunächst fachbereichsspezifischen Kenngrößen sollen im Rahmen eines Soll-Ist Vergleiches zu einer Diskussion über Information und Steuerung des jeweiligen Leistungsprozesses führen.
Aus dem Inhalt: Erhebungsverfahren und Repräsentativität - Verteilungsstruktur und Studiengangwahl der Absolventen - Äquivalenzprüfungsverfahren und Resultate der Zwischenprüfung - Vergabe, Auswahl und Bewertung der Diplomarbeit - Prüfungsverhalten (Fächerwahl und Rücktritt) und Notengebung im Examen - Studiumsdauer.