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Aufmerksamkeit unter Vigilanzbedingungen

Psychologische, psychophysiologische und pharmakopsychologische Aspekte der Aufmerksamkeit im Kontext des klassischen Vigilanzparadigmas

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Peter Pennekamp

Der Begriff «Vigilanz» ist seit den 20er Jahren in der Diskussion der experimentellen und angewandten Forschung von Psychologie, Neurophysiologie und Medizin. Seine intra- und interdisziplinäre Bedeutung reicht von «allgemeiner Wachheit» bis zur «optimalen Organisationsform kortikaler Strukturen». Die vorliegende Arbeit resümiert kritisch die unterschiedlichen Begriffsinhalte. Sie skizziert programmatisch eine integrative Sichtweise dieses Aufmerksamkeitsphänomens. In diesem Zusammenhang werden u.a. Konzepte der Informationsverarbeitung diskutiert. Im zweiten Teil wird über eigene Experimente mit dem klassischen Vigilanztest (Clock-Test von Mackworth) berichtet. Es wird u.a. in einer EEG-Studie gezeigt, daß die Entdeckungsleistung in einem solchen Test nicht mit der allgemeinen Aktivierungstheorie befriedigend erklärt werden kann. Weiterhin wird untersucht, inwiefern endogene Aktivierungsgeneratoren, wie z.B. Tagträume oder Persönlichkeitsvariablen die Daueraufmerksamkeit beeinflussen.
Aus dem Inhalt: Das klassische Vigilanzparadigma (Clock-Test von Mackworth) - Aufmerksamkeitstheorien - EEG-Korrelate der Aufmerksamkeit - Entdeckungsleistung in einer Doppelaufgabensituation - Pharmakologische Beeinflussung des Vigilanzniveaus.