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Doktrin und Sprache in der ehemaligen DDR bis 1989

Eine politikwissenschaftliche Analyse unter Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Gesichtspunkte

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Dieter Schmitt

Welche Funktion hatte die Sprache im Herrschaftssystem der ehemaligen DDR? Neu an dieser Frage ist die interdisziplinäre Sicht: Aus sprach- und politikwissenschaftlicher Perspektive untersucht die Studie Zusammenhänge zwischen marxistisch-leninistischer Doktrin und der Sprachentwicklung im SED-Staat. Aufgezeigt werden dabei die jeweils funktionale Absicht der politischen Führung und das letzlich dysfunktionale Resultat. Die Analyse erfolgt mit Hilfe einer Methodenkombination aus politischer Systemtheorie und qualitativer Inhaltsanalyse exemplarischer Texte.
Aus dem Inhalt: Verhältnis von Sprache und Politik - Sprachtheorie von Marx und Engels - Entwicklung der DDR-Sprachforschung - Führungsrolle der SED - Sprachnormierung - Alltagssprache - Politische und sprachliche Revolution.