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Ein Staat - Eine Sprache?

Empirische Untersuchungen zum englischen Einfluß auf die Allgemein-, Werbe- und Wirtschaftssprache im Osten und Westen Deutschlands vor und nach der Wende

Series:

Bettina Brinkmann, Andreas Buder, Andrea Dawin and Anke Osburg

Mit der deutschen Wiedervereinigung ist die Unterschiedlichkeit im Sprachgebrauch der beiden ehemaligen deutschen Staaten zutage getreten. Im vorliegenden Band sollte die Unterschiedlichkeit an der Rezeption von englischem Wortgut allgemeiner sowie wirtschafts- und werbesprachlicher Art in den beiden Teilen Deutschlands untersucht werden. Die Arbeiten stellen erste vergleichende, aufgrund der Wende nicht mehr wiederholbare empirische Untersuchungen an der deutschen Sprache in Ost und West dar. Die Befragtengruppen waren einerseits Studenten und andererseits sozio- und psycho-linguistisch noch weitgehend unbelastete Kinder im Vorschulalter. Die Arbeiten weisen u.a. nach: Eine relativ starke Beeinflussung der Wirtschaftssprache der ehemaligen DDR und des Kinderwortschatzes durch das Englische; starke Unterschiede in dieser Beeinflussung in Ost und West; eine verhältnismäßige tiefe Verankerung von Englischem auch schon im östlichen Kinderwortschatz; weitreichende, zum Teil schlagartige Änderungen im Rezeptionsverhalten nach der Wende.
Aus dem Inhalt: Einfluß der Wende auf: den Gebrauch von Englisch in der ostdeutschen Presse; das Verständnis von Englischem bei Wirtschaftsstudenten; englisches im Wortschatz von Kindern im Vorschulalter in Ost und West.