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Zeitbewußtsein und Zeitlichkeit

Vergleichende Analysen zu Edmund Husserls "Vorlesungen zur Phänomenologie des inneren Zeitbewußtseins</I> (1905)-und Maurice Merleau-Pontys "Phänomenologie der Wahrnehmung</I> (1945)

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Hans-Joachim Pieper

Anders als etwa das Werk Martin Heideggers finden die von Maurice Merleau-Ponty entwickelten Umbildungen der Husserlschen Phänomenologie in der deutschsprachigen philosophischen Diskussion wenig Berücksichtigung. Dem abzuhelfen soll die vorliegende Studie ein Beitrag sein. In den Mittelpunkt der Untersuchung gestellt wurde die nicht nur in Hinblick auf die zu vergleichenden Theorien, sondern auch unter systematischen Gesichtspunkten zentrale Problematik der Zeitlichkeit. Der Zusammenhang von Zeitlichkeit und Subjektivität wird von Edmund Husserl und Merleau-Ponty unter völlig verschiedenen Voraussetzungen thematisiert: vor dem Hintergrund einer reinen Bewußtseinsphilosophie einerseits, andererseits im Zusammenhang einer Analyse der Leiblichkeit. An die daran geknüpften Probleme führt die Abhandlung mit Theoriebeschreibungen heran, die sich auch als Einleitung in das Denken Husserls und Merleau-Pontys empfehlen.
Aus dem Inhalt: Transzendentale Phänomenologie - Intentionalität - Gegenstandskonstitution - Inneres Zeitbewußtsein - Wahrnehmungsphänomenologie - Leiblichkeit - Empfinden - Existenz - Zeitlichkeit und Subjektivität.