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«Ratio» bei Cicero

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Hansgerd Frank

Ziel der Untersuchung ist die eingehende Analyse des lateinischen Zentralbegriffs Ratio anhand des Gesamtwerkes Ciceros. Als bestbekannte Persönlichkeit des römischen Altertums bietet Cicero durch sein umfang- und inhaltsreiches Oeuvre (Dichtung, Reden, Korrespondenz, rhetorische und philosophische Schriften) die Gewähr, neue und wirkungsmächtige Aspekte antiken Denkens aufzuzeigen. Die interpretierende Darstellung erschließt das komplette Sprachmaterial von der Grundbedeutung bis zu den differenzierten übertragenen Bedeutungen der rhetorischen und der philosophischen Fachterminologie und zum Begriff «Vernunft». Durch Herausarbeitung genuin ciceronianischer Schwerpunkte wird das spezifische Verdienst Ciceros um lateinische Begriffsbildung und um römisches Denken überhaupt gewürdigt. Eine ausführliche Bibliographie sowie ein Sach- und ein vollständiger Stellenindex ergänzen die Ausführungen.
Aus dem Inhalt: Ziele, Prinzipien und Methode der Untersuchung - Grundbedeutung - Übertragene Bedeutungen - Prinzipien zur Bedeutungsfixierung und -erweiterung - Ratio in der rhetorischen und in der philosophischen Fachterminologie - Würdigung der Leistungen Ciceros.