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Transzendentale Erkenntnis und Gesellschaft

Zur Kritik transzendentaler Begründungsversuche der Gesellschaftstheorie bei Max Adler, Jürgen Habermas und Theodor W. Adorno

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Karl Pabst

Gesellschaftstheorien erforschen die konstitutiven Prozesse und Bedingungen, die soziale Wirklichkeit zu einem einheitlichen Ganzen zusammenschließen. Die Studie kritisiert Grundlegungsversuche, die Impulse und Anregungen aus der Transzendentalphilosophie Kants in sich aufgenommen haben. Im Gegenzug plädiert sie für ein Gesellschaftskonzept, das die soziale Realität als einen rekursiv verfaßten, ganzheitlichen Reproduktionskreislauf von Strukturen und Handlungen auffaßt. Mentale Prozesse fungieren dabei als strukturierender wie strukturierter Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Die erkenntnistheoretische Begründung wird aus der Erkenntniskritik Theodor W. Adornos abgeleitet.
Aus dem Inhalt: Objektivität der Gesellschaft - Dualität der Struktur - Transzendentale Methode - Max Adlers Konzept des Sozial-Apriori - Transzendentale Grundlegung kritischer Gesellschaftstheorie bei Jürgen Habermas - Die Erkenntniskritik Theodor W. Adornos.