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Die Berichtspflicht des Jugendgerichtshelfers und ihre Grenzen

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Frank Lühring

Die Jugendgerichtshilfe ist in jüngster Zeit Gegenstand zahlreicher kontroverser Erörterungen. Insbesondere wird dabei versucht, den durch den Aufgabendualismus bestehenden Rollenkonflikt - Gerichtshilfe auf der einen, Beratung und Betreuung auf der anderen Seite - zugunsten der Beratungstätigkeit aufzulösen. Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Rechtmäßigkeit derartiger Bestrebungen. Sie erörtert zunächst die Frage, inwieweit die Jugendgerichtshelfer generell zur Berichterstattung verpflichtet sind. Im weiteren Verlauf wird dann geklärt, ob bestimmte Vorschriften oder Rechtsgrundsätze (z.B. 61 ff SGB VIII oder das Verhältnismäßigkeitsprinzip) die Berichtspflicht der Jugendgerichtshelfer einschränken können. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die umstrittene Problematik der Belehrungspflicht der Jugendgerichtshelfer sowie die damit im Zusammenhang stehende Annahme von Verwertungsverboten.
Aus dem Inhalt: Aufgabenbeschreibung der Jugendgerichtshilfe - Die Belehrungspflicht-Verwertungsverbote - Die Berichtspflicht gem. 38 II JGG-Einschränkungen der Berichtspflicht - Die Berichtspflicht in und über die Strafvollstreckung.