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Die Exilliteratur und das Exil der deutschsprachigen Schriftsteller und Publizisten in Brasilien

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Izabela Maria Furtado Kestler

Diese Arbeit ist als Beitrag zur regionalen Exilforschung unter Berücksichtigung der politischen, publizistischen und literarischen Aktivitäten der ab 1933 nach Brasilien exilierten deutschsprachigen Schriftsteller und Publizisten zu verstehen. Sie basiert zum Teil auf bislang nur wenig oder noch gar nicht beachteten Quellen. Eines der Ziele dieser Arbeit ist es, die weitere Erforschung des Exils in Lateinamerika sowie die Beschäftigung mit den exilliterarischen Zeugnissen bis heute unbekannter oder in Vergessenheit geratener Autoren anzuregen. Im Mittelpunkt steht ein umfangreicher bio-bibliographischer Überblick über die Schriftsteller und Publizisten. In einzelnen Kapiteln werden die Exilwerke von Stefan Zweig, Hugo Simon, Ulrich Becher, Carl Fried sowie Louise Bresslau-Hoff dargestellt.
Aus dem Inhalt: Brasilien in den 30er und 40er Jahren - Außenpolitische Beziehungen Brasilien/Deutschland - Antisemitische Einwanderungsgesetzgebung - Die schwierige Situation der Schriftsteller - Arbeitsmöglichkeiten für Publizisten - Exilliteratur in Brasilien.