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Begrenzung des Anteilsbesitzes von Kreditinstituten an Nichtbanken - Gesetzliche Regelungen, empirischer Befund sowie anlage- und geschäftspolitische Bedeutung

Analyse auf der Grundlage von Vorschlägen der Studienkommission «Grundsatzfragen der Kreditwirtschaft»

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Harald E. Roggenbuck

Anteilsbesitz von Kreditinstituten an Nichtbanken und Einfluß hieraus sind ein ständig wiederkehrendes Thema gesellschaftspolitischer Debatten um die «Macht der Banken». Zur Versachlichung der Diskussion werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Anteilsbesitz einschließlich bankspezifischer Strukturnormen aufgezeigt und empirische Erhebungen zum status quo sowie zu Veränderungen während der letzten Jahrzehnte durchgeführt. Die Einbeziehung sowohl der die Kreditinstitute als auch der die Nichtbankunternehmen betreffenden Aspekte läßt erkennen, daß Einflußnahmen zu Lasten einer Seite wenig plausibel sind und die Bindungsintensität von den wirtschaftlichen Verhältnissen geprägt ist. Bankseitig werden zum einen die anlagepolitische Bedeutung des Anteilsbesitzes und zum anderen der geschäftspolitisch instrumentelle Charakter des Anteilsbesitzes untersucht, wobei das Zusammenwirken mit weiteren Einflußquellen das Erfordernis nach mehr Transparenz verdeutlicht.
Aus dem Inhalt: Gesetzliche und strukturnormbestimmte Rahmenbedingungen für Anteilsbesitz von Banken - Empirische Daten einschließlich Veränderungen seit 1976 - Aspekte der bilanziellen Zuordnung - Anlage- und geschäftspolitische Bedeutung - Zusammenwirken mit weiteren Quellen des Einflusses.