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Mythos und Religiosität im Spätwerk Rilkes

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Adriana Cid

Mythos und Religiosität sind in der Rilke-Forschung immer problematische Themenbereiche gewesen. Es wurden daher auch Begriffsklärungen von Mythos und Religiosität vor dem Interpretationskapitel vorgenommen. Der Mythos wird so verstanden, daß er nicht im Ästhetischen verhaftet bleibt. Auch Religiosität wird weit, im überkonfessionellen und undogmatischen Sinne aufgefaßt. Diese Arbeit versucht, einen neuen, möglichst unbefangenen Blick auf diese Themen beim späten Rilke zu werfen und zielt auf eine für unsere Zeit zulässige und eingängige Lesart von Rilkes Spätwerk. Aus dem gesamten Spätwerk wurden die Duineser Elegien und die Sonette an Orpheus ausgewählt, ohne daß der Überblick über Rilkes Gesamtwerk (Briefwechsel eingeschlossen) verlorengeht.
Aus dem Inhalt: Die Frage nach der Aktualität Rilkes - Rilke und der Mythos - Der Mythos als Kern des Spätwerks - Die Problematik des Religiösen beim späten Rilke: Versuch eines neuen Blicks auf eine alte Frage - Einzelinterpretationen: Duineser Elegien und Sonette an Orpheus.