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Otto Haendler - Leben und Werk

Eine Untersuchung der Strukturen seines Seelsorgeverständnisses

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Kerstin Voigt

Die Frage, wie groß die Bedeutung der Persönlichkeit eines Pfarrers für seine Seelsorge und Verkündigung ist, findet unvermindertes Interesse. Otto Haendler (1890-1981), Professor für Praktische Theologie, ist dieser Frage Zeit seines Lebens nachgegangen. Die Bedeutung des Subjektes für das Evangelium aufzuzeigen war sein Lebensthema. Es erwuchs ihm aus seiner Begegnung mit der Tiefenpsychologie, die er für die Theologie fruchtbar zu machen suchte. Haendler gilt als einer der Väter der Pastoralpsychologie. Sein personorientiertes Seelsorgekonzept zielt auf die Herausbildung von Personwerten, auf Gestaltung von 'Persönlichkeit', auf 'personale Reifung' und setzt hierin bei der Person des Seelsorgers selbst an. Die Verfasserin stellt das Lebenswerk Otto Haendlers erstmals in seiner Gesamtheit und Vielfalt dar. Sie macht deutlich, daß seine Erkenntnisse für die Pastoralpsychologie, die Praktische Theologie und für die Kirche von heute und morgen eine bleibende, möglicherweise sogar wachsende Bedeutung besitzen.
Aus dem Inhalt: Biographie - Verhältnisbestimmung Seelsorge/Tiefenpsychologie - Beispiele für Haendlers Rezeption der 'Komplexen Psychologie' C.G. Jungs - Haendler und Tillich - Strukturbegriff - Seelsorgeverständnis - Meditation als Lebens- und Glaubenshilfe.