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Sach- und Sprachnorm in der französischen Rechtssprache

Untersuchungen zu Rechts- und Sprachfiguren bei Leistungsstörungen im Schuldverhältnis

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Maria Stavraka

Vor dem Hintergrund, daß es äußerst schwierig ist, Vorstellungen im allgemeinen und Rechtsinhalte im besonderen äquivalent in eine andere Sprache zu übertragen, soll die vorliegende Studie einen Beitrag zur Äquivalenzproblematik französischer und deutscher Rechts- und Sprachfiguren leisten. Methodisch wird dies durch die Verbindung einer Gegenüberstellung zweier Rechtssysteme mit der kontrastiven Untersuchung ihrer Sprachnormen erreicht. Im Mittelpunkt der Studie steht die deutsche und französische Rechtssprache, die am Beispiel des Schuldrechts untersucht wird. Es werden Denkformen, Rechtsauffassungen, Systematik, Abstraktionsgrad, Begriffsbildungen in der Rechtssprache gegenübergestellt, um die Komplexität juristischer Termini und Fachtexte nachzuweisen und explizit zu machen. Ziel ist es, eine textlinguistisch ausgerichtete, pragmatisch fundierte Auffassung von Fachsprache und Fachsprachlichkeit herauszuarbeiten.
Aus dem Inhalt: Entstehung von Sach- und Sprachnorm - Sprachrisikotheorie - Lexemanalyse - Textanalyse - Kriterien der Textualität - Spezifika von Rechtsprache.