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Lieber nichts werden als nicht werden

Heinrich von Kleist oder die ent-setzende Nacht des Kriegers - von der Wunschproduktion als nomadischer Kriegsmaschine

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Volker Herrlinger-Mebus

Die Arbeit über Heinrich von Kleist untersucht die Kleistsche Theater- und Literaturproduktion (insbesondere «Penthesilea» und den «Marionettentheateraufsatz») aus poststrukturalistischer und schizoanalytischer Sicht und kennzeichnet Kleist als Vorläufer postmoderner Literatur- und Theaterproduktion. Kleist wird dabei in Bezug gesetzt zu literarischen Vorläufern und Nachfolgern (G. Bruno, Nietzsche und Kafka), sowie mit postmodernen Theaterkonzeptionen von u.a. Artaud, Carmelo Bene, Richard Foreman und Klaus Michael Grüber.
Aus dem Inhalt: Von der nomadischen Kriegsmaschine - «Über das Marionettentheater» oder wie mache ich mir einen Körper ohne Organe - Penthesilea, von der Fluchtlinie als Todeslinie - Theater als Kriegsmaschine.