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Die schweizerische Neutralität in bewaffneten Konflikten nach 1945

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Robert van Ooyen

Die schweizerische Neutralität entwickelte sich auf dem Hintergrund klassisch europäischer Konflikte als «Nicht-Teilnahme» an Kriegen zwischen Staaten. Besonders durch die Veränderungen des internationalen Systems seit 1945 sieht sie sich mit neuen Konfliktformen wie Kalter Krieg, Entspannung, internationalisierte Bürger- und Befreiungskriege konfrontiert. Der damit einhergehende Wandel der Interpretation und Praxis schweizerischer Neutralität ist Thema dieser Arbeit. Anhand einer empirischen Analyse von zwanzig Fallbeispielen bewaffneter Konflikte wird das generelle Muster politischer, wirtschaftlicher und militärischer Neutralität einschließlich der wichtigsten Abweichungen und Präzedenzfälle erstellt.
Aus dem Inhalt: Völkerrechtliche Anerkennung und politische Stellungnahme - Gute Dienste, humanitäre Hilfe und UNO-«Blauhelmaktionen» - Teilnahme an Wirtschaftsembargos von USA, EG und UNO - Sicherheitspolitik und Kriegsmaterialexport - Innenpolitische Kontroverse zwischen bürgerlichen Parteien und SPS.